Individuelle Software – von der Idee zur Anwendung

Im heutigen Zeitalter der Digitalisierung finden fast alle Dinge auf oder via elektronischen Geräten statt. Damit die Nutzung von elektronischen Geräten überhaupt möglich ist, muss vorher eine Software entwickelt werden. Doch wie läuft die individuelle Software Entwicklung ab und wer entwickelt die Software? Diese Fragen werden wir im folgenden Artikel beantworten.

Software einfach erklärt

Um Softwareentwicklung definiere zu können, muss erst einmal verstanden werden, was Software überhaupt ist. Grundlegend wird in der IT zwischen Software und Hardware unterschieden. Der Unterschied ist hierbei relativ leicht zu erklären: Alles, was einen physischen Teil eines Gerätes darstellt (zum Beispiel das Motherboard eines PC), wird als Hardware bezeichnet. Die Software ist grundlegend alles, was sich als „Code“ auf diesem Gerät befindet. Auf dem Handy und Rechner ist damit das Betriebssystem gemeint, aber auch die Steuerungselemente von Hardware, werden als Software bezeichnet.

Die 3 großen Software-Typen sind:

  1. System-Software, welche sich zum Beispiel auf Operating Systemen, Hardware oder Dienstprogrammen befinden.
  2. Programming-Software bezeichnet Hilfstools fürs Programmieren wie Text Editoren, Compiler und andere Tools, um Code zu erstellen.
  3. Application-Software bezeichnet Computerprogramme, die genutzt werden, um eine nützliche oder gewünschte nicht systemtechnische Funktionalität zu bearbeiten.

Nach der Definition von IBM verweist Softwareentwicklung auf einen Satz von Informatik-Aktivitäten, welche dediziert gegenüber dem Prozess des Erstellens, Designen, Deployen und Warten von Software sind.

Im Weiterem werden wir diese Phasen der Softwareentwicklung kurz beschreiben.

Konzeption der Software

Während der initialen Entwicklung der Software wird als erstes überlegt, um welche Art des Projektes oder um welche Software es sich handelt. Bei einer Digitalagentur kann das zum Beispiel eine App oder auch eine Website sein. Nachdem überlegt wird, um welche Art von Software es sich handelt, wird ein Konzept entwickelt, um diese zu erstellen. Daraufhin wird eine passende Methodik für das Projekt ausgewählt. Beispiele hierfür sind das Wasserfallmodell, agile Entwicklung oder Rapid Application Development (RAD). Im nächsten Schritt werden erste Anforderungen festgehalten, für den späteren Verlauf. Damit verschiedene Milestones strukturiert festgehalten werden können, wird eine Zeitlinie erstellt und eine Ressourcenplanung durchgeführt.

Ein weiterer Punkt in der Konzeption ist der Architekturaufbau des Projektes. So muss hier beispielsweise ein Backend oder Frontend entwickelt oder eine Datenbank ausgesetzt werden. Falls benötigt, wird dann ein Datenbankdiagramm auf Basis einer passenden Datenbanksprache erstellt.

Individuelle Softwareentwicklung

Softwaredesign

In der Designphase des Projektes werden die Anforderungen des Projektes herausgestellt und in Storyboards, User-Stories, Personas und User-Journeys festgehalten.
Gerade in der Anwendungsentwicklung wird ein großes Augenmerk auf das UI (User Interface) und UX (User Experience) gelegt. Sobald die verschiedensten User-Stories und Journeys festgehalten worden sind, wird ein Farbschema für die Software erstellt, falls dieses benötigt wird.

Sobald das alles erledigt ist, legt der Designer meistens einen Klick-Dummy an, um einen ersten Entwurf vorstellen zu können. Von hier aus kann dann noch einmal über die Designvision diskutiert werden, damit mögliche Änderungen festgehalten werden können. Sobald das Design abgenommen oder es schon geliefert wurde, geht es zum nächsten Schritt.

Individuelle Software Entwicklung

Während der Entwicklung werden nun die vorher in der Konzeption festgelegten Meilensteine entwickelt. Der erste große Meilenstein ist meistens die sogenannte MVP (Minimum Viable Product). Hierbei handelt es sich, um eine Version der Software, die alle Mindestanforderungen erfüllt, ohne irgendwelche Extras zu besitzen. Auf dem Weg dahin wird dann meistens, auf Basis der ausgewählten Methodik und in Absprache mit dem Kunden, Zwischenstände kommuniziert und wenn vereinbart, auch abgenommen.
Der Code wird hierbei während der Entwicklung immer einheitlich dokumentiert, um auch anderen Entwicklern einen einfachen Einstieg in das Projekt zu ermöglichen.

Hierzu gehört auch das regelmäßige Testen der Software, das durch verschiedenste Testing-Methoden, wie das automatisierte Testen oder die Unit-Tests, durchgeführt werden kann.

Deployment

Während des Deployments werden alle benötigten Dateien auf einen Server gelegt oder in den App Store geladen. Dazu gehört weiterhin das Thema Bugfixing und das Beheben von User-Problemen. Diese können beim Deployment immer auftreten, da erst durch die Nutzung von Usern, viele Probleme erkannt werden können. Eine größere Anzahl von Testusern wäre somit hilfreich, weil sie ein breiteres Spektrum abdecken können. Durch passende Patches und Bugfixing, können die aufkommenden Probleme behoben werden, um am Ende ein flüssiges Ergebnis sicherstellen zu können.

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