SMART-Methode einfach erklärt

Zielerreichung mit der SMART-Methode

Es gibt verschiedene Modelle zur Zielerreichung oder Zieldefinition. Eine Methode, die dabei häufig genannt wird, ist die sogenannte SMART-Methode. Wir erklären dir, wofür ISEO diese nutzt und wie auch du die SMART-Formel erfolgreich einsetzen kannst.

 

1. Was ist die SMART-Methode?

Die Smart-Methode hilft dir deine Ziele richtig zu formulieren. Der Prozess der Zieldefinition ist entscheidend, damit die Motivation zur Zielerreichung aufrecht gehalten wird. Ist ein Ziel demnach nicht ,,smart“ formuliert, kann es passieren, dass die Umsetzung unrealistischer wird oder man sich als Team desorientiert fragt, ob das, was man tut, genug ist.

Beispiel: Stell dir vor, du möchtest den Umsatz deiner Abteilung vergrößern. Anstatt eine genaue Zahl oder einen definierten Zeitraum für die Zielerreichung zu nennen, kommst du ins Büro und sagst zu deinen Kollegen: ,,Wir wollen den Umsatz vergrößern.“

Die Mitarbeiter nehmen deine Aussage zwar auf, können für sich aber nicht einordnen, in welcher Größenordnung oder in welchem Zeitraum die Zielumsetzung vonstattengehen soll.

Dies bedeutet fehlende Orientierung der Mitarbeiter und zeitgleich fehlende Transparenz, Motivation und Messbarkeit zur Zielerreichung. Als Team hat man kaum Möglichkeiten sich zu überprüfen, da das geäußerte Ziel unklar und schwammig erscheint.

Aus diesem Grund formuliert die SMART-Methode 5 Merkmale, damit ein Ziel als überprüfbar und attraktiv gilt.

Die SMART-Methode sagt demnach aus, dass ein Ziel spezifisch, messbar, attraktiv, realistisch und terminiert sein muss, damit eine erfolgreiche Umsetzung wahrscheinlicher wird.

 

2. Wofür steht das ,,SMART“ in der SMART-Methode? 

Ein Ziel muss laut der Methode spezifisch, messbar, attraktiv, realistisch und terminiert sein.

Schauen wir uns das mal im Detail an.

 

SMART-Methode mit ISEO
SMART-Methode mit ISEO
  • Spezifisch

Angenommen das Marketingteam im Unternehmen erhält den Auftrag neuen Content zu produzieren. Nun könnte man wie im obenstehenden Beispiel in den Raum werfen, dass das Team neuen Content produzieren soll.

Die schwammige Aussage führt dazu, dass Fragen auftauchen. Für welchen Kanal sollen die Inhalte produziert werden? In welcher Menge? Bis wann hat man Zeit?

Dadurch, dass das Ziel nicht spezifisch formuliert war, kommt es zu Rückfragen.

Besser: ,,Liebes Team, wir benötigen neuen informierenden Content für unsere Social-Media-Kanäle.“

Die Zielsetzung gibt durch diese Ergänzung mehr Details vor, sodass das Team Bescheid weiß, an welchem Angelpunkt es sich orientieren kann.

 

  • Messbar

Wir können das obenstehende Beispiel direkt übertragen. Dein Marketingteam weiß nun zwar, was inhaltlich zu tun ist, jedoch tauchen Rückfragen bezüglich der Dauer und der Menge auf. Soll das Team ohne feste Vorgabe alle Ideen produzieren, die sie gewinnen können?

Das Ziel muss dementsprechend auch messbar formuliert werden, damit man sich evaluieren kann und eine Größenordnung hat, an der man sich orientieren.

Besser: ,,Liebes Team, wir benötigen drei neue und informierende Contentideen für unsere Social-Media-Kanäle.“

Das Team bekommt durch diese Ergänzung eine feste Vorgabe, an die es sich orientieren kann.

 

  • Attraktiv

Ein Ziel muss attraktiv sein? Wie kann man das verstehen?

Beschreibt man ein Ziel interessant und lädt es durch emotionsgeladene Begriffe auf, entwickelt das Team automatisch eine andere Motivation. Es hat die Chance ein Bild im Kopf zu kreieren.

Für die Teammitglieder muss die Zielerreichung also eine positive Erfahrung sein.

Aus dem Beispiel könnte man nun den Satz: ,,Liebes Team, wir benötigen drei neue und informierende Contentideen für unsere Social-Media-Kanäle, um unsere Produktneuheit erfolgreich zu bewerben und neue Kunden und Kundinnen anzusprechen“, formen.

Das Ziel wurde attraktiver formuliert, sodass Mitarbeiter einen noch größeren Anreiz verspüren, das Ziel umzusetzen.

 

  • Realistisch

Bei der Zielerreichung muss berücksichtigt werden, dass das Ziel als realistisch gilt. Ansonsten verlieren deine Mitarbeiter bereits vor der Umsetzung Motivation und beginnen negative Glaubenssätze zu kreieren, noch bevor die Aufgabe angefangen hat.

Besteht das Marketingteam also beispielsweise aus nur einer Person, die drei neue Contentideen, fünf Blogtexte und einen Newsletter schreiben soll, scheint die Zielerreichung für die betroffene Person überfordernd und fast unmöglich. Sofort leidet die Motivation unter der Zielvorgabe.

Wichtig ist es, zu berücksichtigen, dass ein Ziel realistisch gilt.

 

  • Terminiert

    Ein smartes Ziel sollte terminiert sein
    Ein smartes Ziel sollte terminiert sein

Damit das fiktive Marketingteam nun den Task nicht nach hinten schiebt oder sich ratlos fragt, zu wann die Umsetzung realisiert werden soll, ist es wichtig, dass Ziel zu terminieren. Das Team kann sich dementsprechend orientieren, planen und organisieren.

Wir ergänzen den Satz von oben also ein letztes Mal:

,,Liebes Team, wir benötigen bis zum 13.03 drei neue und informierende Contentideen für unsere Social-Media-Kanäle, um unsere Produktneuheit erfolgreich zu bewerben und neue Kunden und Kundinnen anzusprechen.“

Und wie fühlst du dich? Scheint dir das Ziel smart zu sein?

 

3. Wie ISEO mit der SMART-Methode arbeitet

Als Digitalagentur ist die SMART-Methode für uns ein beliebtes Mittel, um unsere Ziele zu definieren und zu überprüfen.

Auch in Workshops und Kundengesprächen verbalisieren wir die Zielsetzung des Kunden gerne mit dem SMART-Modell. Die Methode beinhaltet alle relevanten Informationen zur Erstellung und Umsetzung eines Ziels. Für alle Beteiligten gilt das Ziel demnach als spürbar und überprüfbar. Wenn wir das Ziel also ,,smart“ definieren, haben wir eine klare Ausrichtung.

In einem weiteren Blogartikel haben wir fünf Gründe zusammengefasst, warum man mit einer Digitalagentur zusammenarbeiten sollte. Hier geht es zum Text:

https://blog.iseo.de/gruende-zusammenarbeit-digitalagentur/

 

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